3 Wochen Urlaub sind vorbei. Mit voller Geschwindigkeit an mir vorbeigerast – ja, genau so fühlt es sich an. Ciao ausschlafen, ciao Strand, ciao Meer und hallo Realität.

Nach drei Wochen Urlaub ruft die Arbeit. Es ist ein komisches Gefühl den Wecker wieder stellen zu müssen, aber ich freue mich auf diese Woche. Freue mich auf das Sommerfest und auf die neuen Auszubildenden, die bei uns angefangen haben, als ich in den Urlaub geflogen bin.

Voller Optimismus verlasse ich meine Wohnung, mit dem Gedanken, dass diese Woche eine gute wird. In der Bahn treffe ich direkt ein bekanntes Gesicht, Marina, die letztes Jahr zusammen mit mir die Ausbildung angefangen hat. Wir machen Smalltalk, dann frag ich sie, wie es auf der Arbeit war und ob es was Neues gibt. Ja sagt sie, Du bist jetzt die Hauptansprechpartnerin für das Kunstgebiet Ruhr, Gerrit ist zwei Wochen im Urlaub.

Was? Oh Mein Gott!!! Das ist doch nicht wahr. Natürlich, ich arbeite seit einem Jahr für das Kunstgebiet Ruhr, aber Hauptansprechpartnerin? Ich habe doch keine Ahnung von Kunst. Ich stehe also unter Druck, was ist wenn ich was falsch mache? Gerrit, den ich sonst immer frage, wenn es um das Kunstgebiet Ruhr geht, lässt sich gerade in Spanien „braten“.

Ich komme also auf der Arbeit an, gehe an meinen Platz und sehe – natürlich – eine dokumentierte, zweiseitige Übergabe von Gerrit, in der er mir alles erklärt und auflistet, was während seiner Abwesenheit im Kunstgebiet Ruhr genau zu tun ist. Danke dafür Gerrit!

Die Tage vergehen wie im Zug, da das Kunstgebiet Ruhr ziemlich anspruchsvoll ist, habe ich alle Hände voll zu tun. Da muss ein neues Kunstwerk eingepflegt werden, hier ein neuer Künstler und ganz zu schweigen von dem Newsletter. Oh Gott, der Newsletter! Den hatte ich total vergessen. Ich habe noch nie einen Newsletter geschrieben. Mist! Aber Gerrit lässt mich natürlich nicht im Stich. In vier Schritten erklärt er mir in seiner Übergabe ganz genau wie ich den Newsletter vorbereite. Auch hier nochmal danke Gerrit.

Zusammen – mit meinen tollen Kolleginnen, darunter auch die neuen Azubis- haben wir es hinbekommen unseren ersten eigenen Newsletter zu schreiben und zu veröffentlichen. Juhu, was für ein Erfolg!

Ich muss gestehen, dass ich es mir schlimmer vorgestellt hatte, als es im Endeffekt eigentlich war. Dank Gerrits ausführlicher und detaillierter Übergabe konnte nichts mehr schief gehen. Die ersten Tage waren vielleicht nicht so entspannt, wie ich vorher gedacht hatte, aber es hat viel Spaß gemacht und auf das Sommerfest kann ich mich auch noch freuen – hurra. Heute weiß ich, dass es eine große Verantwortung ist, ein Projekt zu leiten.